So wie es aussieht, kommen ungewisse Zeiten auf uns zu

Die Tarifverhandlungen sind zum Stocken gekommen. Die PA (Produzentenallianz) lehnt bis heute jede Art von Verbesserungen für einen neuen Tarifvertrag strikt ab. Ebenso liegt eine Bereitschaft der PA für Verhandlungen mit der „Mediengewerkschaft VRFF Freie“ nicht vor.

Sollte bis zum 31.März kein annehmbares Angebot von Seiten der PA vorliegen und ver.di deklariert die Tarifverhandlung für gescheitert, gilt ab 01. April 2021 kein Mantel- und Gagentarifvertrag mehr, sondern lediglich die allgemeine Gesetzeslage. Dies bedeutet im Klartext:

Bereits laufenden Produktionen werden weiterhin komplett unter dem vorhandenem TV FFS laufen.

Wenn du aber ab April mit einem neuen Projekt beginnst, musst du neben deiner Gage auch alles was für dich über die allgemeine Gesetzeslage hinausgehen soll, separat mit deiner Produktion verhandeln, und schriftlich „VOR Arbeitsbeginn“ festlegen.

Neben dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) greifen z.B. auch noch folgende Gesetze:

  • Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
  • Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
  • Mindestarbeitsbedingungengesetz (MiArbG)
  • Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Wir haben ein *pdf beigelegt, indem du zwischen der gesetzlichen und der tariflichen Situation Vergleiche ziehen kannst.

(Download *pdf)

Für unsere Mitglieder, stehen wir als Vorstand natürlich gerne beratend zur Verfügung.