So wie es aussieht, kommen ungewisse Zeiten auf uns zu

So wie es aussieht, kommen ungewisse Zeiten auf uns zu

Die Tarifverhandlungen sind zum Stocken gekommen. Die PA (Produzentenallianz) lehnt bis heute jede Art von Verbesserungen für einen neuen Tarifvertrag strikt ab. Ebenso liegt eine Bereitschaft der PA für Verhandlungen mit der „Mediengewerkschaft VRFF Freie“ nicht vor.

Sollte bis zum 31.März kein annehmbares Angebot von Seiten der PA vorliegen und ver.di deklariert die Tarifverhandlung für gescheitert, gilt ab 01. April 2021 kein Mantel- und Gagentarifvertrag mehr, sondern lediglich die allgemeine Gesetzeslage. Dies bedeutet im Klartext:

Bereits laufenden Produktionen werden weiterhin komplett unter dem vorhandenem TV FFS laufen.

Wenn du aber ab April mit einem neuen Projekt beginnst, musst du neben deiner Gage auch alles was für dich über die allgemeine Gesetzeslage hinausgehen soll, separat mit deiner Produktion verhandeln, und schriftlich „VOR Arbeitsbeginn“ festlegen.

Neben dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) greifen z.B. auch noch folgende Gesetze:

  • Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
  • Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
  • Mindestarbeitsbedingungengesetz (MiArbG)
  • Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Wir haben ein *pdf beigelegt, indem du zwischen der gesetzlichen und der tariflichen Situation Vergleiche ziehen kannst.

(Download *pdf)

Für unsere Mitglieder, stehen wir als Vorstand natürlich gerne beratend zur Verfügung.

Bitte mitmachen, ob ver.di Mitglied, VRFF-Mitglied, oder Nicht-Gewerkschaftsmitglied

Bitte mitmachen, ob ver.di Mitglied, VRFF-Mitglied, oder Nicht-Gewerkschaftsmitglied

Seit Anfang November letzten Jahres sitzen Vertreter der Tarifpartner (ver.di, BFFS, Produzentenallianz) und der Filmförderung (FFA, Medienboard Berlin Brandenburg) auf Einladung der Berliner Senatskanzlei am virtuellen „Runden Tisch“ und sprechen über „Sozialstandards der Film- und Fernsehschaffenden“.

Alle am „Runden Tisch“ sind sich einig: Ohne Zahlen und Fakten werden wir keine Fortschritte durchsetzen können – vor allem nicht in unserer statistisch unterbeleuchteten Film- und Fernsehbranche.

Darum: Ja! Schon wieder eine Umfrage!

Wir Mitglieder und Kolleg*innen der Film- und Fernsehbranche sind alle herzlich aufgefordert, für diese Umfrage zu unseren Arbeitsbedingungen und zu unserer sozialen Lage 15 bis 20 Minuten unserer Zeit zu investieren …

Bitte helft mit:

https://easy-feedback.de/UmfrageFilmschaffende/1277457/O739sO

Die Ergebnisse werden dem „Runden Tisch“ vorgelegt werden. Sie werden natürlich auch für Politiker*innen anderer Bundesländer von Interesse sein.

Der Berliner Senat hat Jörg Langer von Langer Media mit der Studie betraut. Diese Umfrage ist anonym. Die Beantwortungen sind nicht zur informationsgebenden Person zurück verfolgbar. Als Umfrageplattform fungiert keine der kommerziellen Branchendatenbanken, sondern „easyfeedback“, ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, welches die Daten ausschließlich auf deutschen Servern hosted. Alle gesammelten Daten werden nach Abschluss der Umfrage durch Langer Media archiviert und ausschließlich für wissenschaftliche Studienzwecke benutzt bzw. ausgewertet.

Die FilmUnion innerhalb von ver.di bedankt sich ganz herzlich bei allen, die mitmachen – für die Zukunft unserer Film- und Fernsehbranche!

 Der Vorstand des BVB

Liebe Filmschaffende,

Liebe Filmschaffende,

leider müssen wir alle feststellen, dass die Pandemie noch lange nicht vorbei ist.

Daher sollten wir die erarbeiteten Maßnahmenkonzepte nicht aus den Augen verlieren.

Die BGETEM hat in einer 5. Version eine aktuelle Handlungshilfe „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard Empfehlungen für Filmproduktionen“ (Stand 06.10.2020) veröffentlicht. Die Pressemeldung und die Datei zum Download finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

https://www.bgetem.de/presse-aktuelles/pressemeldungen/2020/bg-etem-aktualisiert-empfehlungen-fuer-die-filmproduktion

 

Zusammenschluss von VRFF und BVB

Zusammenschluss von VRFF und BVB

Der Bundesverband Beleuchtung & Kamerabühne e.V. hat zusammen mit der „VRFF Die-Mediengewerkschaft“ eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Wir, der BVB, werden für die Zukunft zusammen mit anderen Verbänden einen eigenständigen Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende ausarbeiten.

Es wird noch ein langer Weg bis zu unserem Ziel, aber wir machen diesen ersten Schritt mit großem Optimismus für die Zukunft.

Der Vorstand des BVB